Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
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Thelopodium-Klade Regmandra-Klade Arachaesolanum-Klade Normania-Klade Afrikanische, nicht-stachelige Klade Kartoffel-Klade Morelloid/Dulcamaroid-Klade Morelloid-Klade Dulcamaroid-Klade Wendlandii/Allophyllum-Klade Cyphomandra-Klade Geminata-Klade Brevantherum-Klade Leptostemonum-Klade Eine endgültige Systematik kann jedoch auch aufgrund dieser Untersuchungen noch nicht aufgestellt werden, da zum einen die Verhältnisse unter den Kladen durch die Ergebnisse nicht eindeutig zu bestimmen sind und die Ergebnisse zum anderen durch entsprechende Untersuchungen anderer Gene, sowie morphologischer und biochemischer Eigenschaften bestätigt werden müssten.
Quellen: de.wikipedia.org
Die Erstbeschreibung der Gattung erfolgte 1753 durch Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum, insgesamt listete er 23 Arten unter dem Gattungsnamen Solanum, hauptsächlich europäische und amerikanische Arten. Unter anderem nahm er dabei auf die Arbeiten von Dillenius aus dem Jahr 1732 Bezug. In der Folgezeit nahm die Anzahl der Arten, die dieser Gattung zugeordnet wurden, stetig zu. In der 1813 veröffentlichten Arbeit Michel Félix Dunals Histoire naturelle, médicale et économique des Solanum et des genres qui ont été confundus avec eux wurden insgesamt 235 Arten unterschieden, in der überarbeiteten Version von 1816 bereits 321. Für das von Alphonse Pyrame de Candolle herausgegebene Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis verfasste Dunal bis 1852 eine umfassende Monographie der Gattung mit einem Umfang von etwa 900 Arten. Die Gattungen Lycopersicon und Cyphomandra, die heute als Sektionen Lycopersicum beziehungsweise Pachyphylla zur Gattung Solanum gezählt werden, führte er in dieser Arbeit als separate Gattungen. Dunal teilte die Nachtschatten zunächst in zwei Gruppen, Inermia für Arten mit Stacheln und Aculeata für Arten ohne Stacheln. Bis 1852 entwickelte er daraus einen ersten Ansatz, die Gattung in Sektionen zu unterteilen, der zudem weitere morphologische Merkmale wie die Form der Staubbeutel beachtete. Eine weitere Unterteilung stellte Georg Bitter 1919 vor, bezog sich dabei aber auf die gleichen Merkmale wie Dunal.
Quellen: de.wikipedia.org
Die 1962 vorgestellte Unterscheidung der Gattung durch Almuth Seithe bezog sich jedoch nicht auf Staubbeutel und Stacheln, sondern alleinig auf die Morphologie der Trichome. Dieses System wurde 1970 durch Siegfried Danert um Merkmale des Verzweigungsschemas der Sprossachse und des Triebes erweitert. All diese Merkmale bildeten Grundlage für die Systematik der Gattung, die 1972 durch William D’Arcy aufgestellt wurde und die Gattung in sieben Untergattungen aufteilt, welche lange Zeit die meist verwendete Systematik darstellte. D'Arcy erweiterte sein System 1991 um weitere Sektionen und benannte dabei eine Sektion um. Weiteren Ansätze zur Unterteilung der Gattung stellten 1999 Michael Nee (jedoch nur für Arten der Neuen Welt) und 2001 A. Child und R.N. Lester vor. Armando Hunziker beruft sich in seinem 2001 veröffentlichten Buch The Genera of Solanaceae auf die Einteilung durch D'Arcy mit dem Stand von 1972, nimmt jedoch kleinere Änderungen vor, um aktuellere wissenschaftliche Erkenntnisse in die Aufteilung einzubeziehen. Die meisten Arbeiten führen zwar Merkmale beziehungsweise die charakteristischen Arten der Untergattungen, Sektionen und Serien auf, eine komplette Liste der enthaltenen Arten wird nur von Nee aufgestellt. Dadurch ist ein Vergleich der unterschiedlichen Arbeiten nur schwer möglich. Trotz intensiver Erforschung der Gattung wurde seit Dunals Veröffentlichung 1852 keine vollständige Bearbeitung der Gattung bis auf Artebene veröffentlicht.
Quellen: de.wikipedia.org
Seit 2004 arbeiten Forschergruppen unter Leitung von Lynn Bohs (University of Utah), Sandra Knapp (Natural History Museum, London), Michael Nee (New York Botanical Garden) und David Spooner (University of Wisconsin) an einer neuen, vollständigen Monographie der Gattung. Gefördert wird das gemeinsame Projekt durch die US-amerikanische National Science Foundation. Ein wichtiges Ergebnis dieser Arbeiten ist die 2005 durch Lynn Bohs und 2007 durch Terri Weese und Lynn Bohs aufgestellte Unterteilung nach kladistischen Gesichtspunkten, die insgesamt 13 große Kladen innerhalb der Gattung beschreibt.
Quellen: de.wikipedia.org
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